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BENETEAU OCEANIS TESTSEGELN IN HEILIGENHAFEN

So langsam gehen sie zu Ende, die Testsegeltage im Yachthafen Heiligenhafen. Das Datum mag manchen von Ihnen verwundert haben: Segeln im Herbst auf der zunehmend stürmischen Ostsee? „Mit den vielen Messe-Absagen des Frühlings und Sommers durch Corona hatten unsere Kunden und Interessenten kaum Gelegenheit, die OCEANIS-Yachten zu sehen – geschweige denn zu testen.“, sagt unser Segel-Experte Lars Reisberg. „Wir haben uns deshalb sehr gefreut, dass es die Werft in Zusammenarbeit mit uns Händlern sowie einem Vercharterer vor Ort, der viele aktuelle Modelle in seiner Flotte hat, dieses Event auf die Beine gestellt hat.“

Dabei lag die Schwierigkeit auch darin, den lokalen Hygienevorschriften zu entsprechen sowie auf die sich fast täglich ändernden Reisebeschränkungen einzugehen: Hierdurch wurde beispielsweise leider im letzten Moment verhindert, dass Experten aus der französischen Werft anreisen konnten. Umso größer unser Respekt und Dank an die Kollegen, dieses tolle Event organisiert zu haben: Ihr Zuspruch, die täglichen Termine mit Ihnen bedeuten uns viel und signalisieren eindeutig, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.

Fast die komplette OCEANIS-Range am Steg

Wenn man die Hintergründe kennt ist es umso erstaunlicher, dass BENETEAU es geschafft hat, alle relevanten OCEANIS-Modelle in Heiligenhafen anzubieten: Von der überaus erfolgreichen OCEANIS 30.1 über die Ostsee-Idealtypen OCEANIS 35.1 und 38.1 zur nagelneuen OCEANIS 40.1 (später mehr dazu) bis zum Flaggschiff, der attraktiven OCEANIS 46.1 sind die „Brot—und-Butter“-Yachten für Sie hier verfügbar gewesen.

Durch die Vergabe von festen Slots für Besichtigungen und Probesegeln war sicher gestellt, dass die Yachten nach jedem Termin von den sehr engagierten Reinigungskräften durch-desinfiziert wurden. Der Steg ist abgesperrt und nur mit Personal zu betreten, Masken werden im Zelt sowie auf dem Steg und unter Deck getragen. Auch wenn dies neue Umstände sind, freuten wir uns über Ihren Zuspruch und die vielen – sehr guten – Termine an Bord.

Probesegeln mit Interessenten: Die „neue Normalität“

„Wer sich ernsthaft mit dem Kauf einer Yacht beschäftigt“, so Lars Reisberg weiter, „der wird an einem bestimmten Punkt immer ein Probetörn machen müssen. Das empfehle ich jedem Interessenten. Am besten ist hier immer ein, zwei Wochen mit der Familie zu chartern – ein intensives Probesegeln gibt aber auch schon viele wertvolle Eindrücke und Hinweise.“ Bei ENJOY YACHTING heißt probesegeln auch immer – der Kunde packt selbst mit an.

Dabei ist es uns wichtig, dass die Interessenten möglichst den „Normalbetrieb“ einer Yacht beschnuppern können: An- und Ablegemanöver, Bewegungsfreiheit an Deck, die Steuereigenschaften unserer modernen Doppelruder-Rümpfe, Wendekreise unter Maschine oder die Zuhilfenahme des Bugstrahlruders sind immer wiederkehrende Themen – und zudem Dinge, die keine Messe „auf dem Trockenen“ vermitteln kann. „Hier kommt uns der spätsommerliche – oder früherbstliche – Termin zugute“, so Reisberg: „Bei sportlichen 15 bis 25 Knoten Wind bekommen die Interessenten hier wirklich etwas geboten. Schönwettersegeln kann ja jeder …“

Draußen geht es dann auch zur Sache, denn je nach Wunsch unserer Gäste zeigen wir, was die OCEANIS so alles drauf hat. Immerhin sind die französischen Segelyachten nicht umsonst in ihrer mittlerweile siebten Generation die zahlen- und meilenmäßig erfolgreichsten Fahrtenyachten der Welt: „Segel setzen, das Ein- und Ausreffen, Wenden und Halsen fahren wir ebenso gern mit den Kunden, wie wir alle Windkurse abfahren, um einen normalen Törn zu simulieren.“ Reisberg animiert die Gäste immer wieder, auch das Boot unter Deck beim Segeln zu erfahren.

Unsere Gäste danken es uns: „Ich merke immer wieder wie hilfreich so ein Termin bei der Kaufentscheidung ist“, so Reisberg: „Und das nicht nur im Hinblick auf die Wahl der Yacht selbst, sondern auch, was die Wahl des Händlers angeht. Immerhin werden hier große Budgets investiert und man bindet sich doch auch in gewisser Weise an Personen. Da ist es schon sehr wichtig, sich in die Augen zu blicken und die Menschen kennen zu lernen, die hinter dem neuen Partner stehen. Für uns sind diese Termine auch immer ein Schaufenster auf das partnerschaftliche Verhältnis das wir als ENJOY YACHTING mit unseren Eignern und Kunden eingehen.“

Highlight: Die neue OCEANIS 40.1

Besonders gefreut haben wir uns – und unsere Gäste sich – auf die neue OCEANIS 40.1 die wir in Heiligenhafen am Steg haben. „Die Premiere dieser wichtigen 40-Fuß-Yacht im März 2020 ist ja wegen der damals aufkochenden Covid-19 Geschichte komplett untergegangen“, so Reisberg: „Dass die Yacht dann auf keiner Messe zu sehen war, hat es uns auch nicht leichter gemacht.“ Sie hier nun live und in Farbe am Steg zu haben, war für alle eine große Besonderheit. Noch im Juli liefert ENJOY YACHTING eine der letzten „alten“ OCEANIS 41.1 aus – schon damals ist die Spannung groß, wie die Neue wohl daherkommen wird.

„Das Boot sieht einfach hinreißend aus“, schwärmt Reisberg: „Wer sich etwas mit Konstrukteuren auskennt, der wird wissen, dass der Designer Marc Lombard, den BENETEAU für diese Yacht engagiert hat, für schnelle Open 60, Class 40 oder One-Offs steht und ein makelloses Palmarés seiner Boote zu bieten hat.“ Dass BENETEAU auf Lombard setzt zeigt den Anspruch der OCEANIS 40.1 – große Performance ist angesagt.

Die Yacht hält, was sie verspricht: Mühelos zieht sie draußen ihre Runden. Egal, ob gerefft bei Starkwind oder unter Gennaker bei Fast-Flaute, der Lombard-Rumpf wird seine neuen Eigner zu Freudentränen rühren. Reisberg ist im siebten Himmel: „Dass die Yacht innen Dank der neuen Tulpen-Rümpfe viel mehr Platz als die 41.1 bietet, war klar. Aber dass sie schon im Standard-Rigg so abgeht, ist wirklich fantastisch. Ich hoffe sehr, dass ich vielleicht demnächst wieder die Chance habe, eine OCEANIS 40.1 mit dem „First Line“ Performance-Paket auszuliefern: Das wäre echt ein Höhepunkt!“

Tolles Feedback – voller Erfolg

Beim Wort „ausliefern“ sind wir auch schon beim Stichpunkt Lieferzeiten: Die sind – offen gesagt – in diesem und nächsten Jahr eher sportlich. „Hier brauchen wir nicht um den heißen Brei zu reden“, so Reisberg: „Die Werft ist für die nächste Saison von 30 bis 46 Fuß komplett ausverkauft. Corona – und damit das Gebot des Social Distancing – hat uns einen Verkaufsboom beschert, der seinesgleichen sucht. Was natürlich für alle, die bis März/April zugeschlagen haben, toll ist – für alle, die nun nachkommen, ernüchternd.“ Doch Reisberg sieht es gelassen – und ist der Meinung, dass man als angehender Eigner diesen Fakt eher umdrehen und positivieren sollte.

„Da wir – bei Bestellungen „heute“ – sowieso erst im September oder gar Oktober 2021 liefern können würden, also pünktlich für das Winterlager, kann man doch einfach diesen Druck aus rausnehmen und sich über den Winter Zeit lassen“, so Reisberg: „Aus irgend einem Grund haben die Kunden immer die BOOT Düsseldorf als Termin im Kopf, bei dem man gekauft haben muss. Im Prinzip aber kann man nun ganz beruhigt bis zum Frühling warten, vielleicht noch einmal das eine oder andere anstehende Probesegel-Event mitnehmen: Ob die neue Yacht zum Winterager 2021 oder zum Saisonstart 2022 kommt, macht im Prinzip keinen Unterschied.“ Wir bereiten uns hierauf jedenfalls vor: ENJOY YACHTING wird ab März/April eine OCEANIS 30.1 in der Ostsee zum Probesegeln am Start haben, ebenso wie die FIRST 24 und FIRST 27. Auch die Werft denkt über weitere Events nach.

„Natürlich gilt hierbei auch weiterhin die Devise, dass der Zeitpunkt für einen Yachtkauf nie so günstig ist, wie … jetzt.“, führt Reisberg weiter aus: Unabhängig von Lieferzeiten erhöht die Bootsbranche immer zum August/September die Preise. Das sollte man mit einkalkulieren. „Für uns ist die Situation zum Einen also schwierig, weil wir den Enthusiasmus unserer Interessenten durch diese Lieferzeit-Thematik wirklich bremsen müssen, andererseits bringt es etwas Ruhe in den Prozess und nimmt ehrlicherweise auch etwas vom Entscheidungsdruck von den Schultern der Kunden.“ Und, so schiebt Lars Reisberg nach: Wer sich wirklich in die OCEANIS verliebt hat, der wird auch die Wartezeit auf seine Yacht in Kauf nehmen. „Bisher ist zumindest noch keiner deswegen zum Wettbewerber gewechselt. Bootskauf ist halt zum großen Teil Emotionssache – ich habe damals auch das Au Pair-Jahr meiner Freundin ertragen, das Wiedersehen war umso schöner.“, schmunzelt Lars.

Wir werden sehen, was die kommenden Wochen und Monate bringen: Das Event in Heiligenhafen jedoch hat gezeigt, dass es durchaus wirksame und effiziente Wege gibt, den Wegfall der Messen zu kompensieren. „Im Gegenteil, ich finde, wir haben hier ganz viel gelernt“, sagt Lars Reisberg: „Das Entdecken der Boote in ihrem Element, das intensive Erleben und selbst Anpacken kann keine Messe bieten. Zudem der enge, sehr intensive und persönliche Kontakt zu den Interessenten, wie wir ihn im Stress des Messegedränges kaum herstellen können, sind mehr als positiv einzuschätzen.“

Wann sehen wir uns?

Sie konnten nicht nach Heiligenhafen kommen? Kein Problem: In unserem ENJOY YACHTING-Newsletter oder unserem facebook-Account halten wir sie auf dem Laufenden, wenn sich hier neue Möglichkeiten ergeben. Die Werft hat bereits signalisiert, ein solches Event im nächsten Jahr zeitnah wieder anzubieten. In Hannover zeigen wir Ihnen schon ab Dezember eine interessante Palette an Yachten – die OCEANIS 30.1 kommt, eine FIRST 27 noch dazu. Die FIRST 14 und 24 sind jetzt schon zu sehen. „Wir werden diese Boote im Frühling so schnell es geht im Wasser für unsere Kunden haben“, verspricht Reisberg. Machen Sie gern jetzt schon Ihren Termin – auch für Motoryachten: BENETEAU Gran Turismo 36 (LINK) und vier CRANCHI-Yachten sind bei uns zu besichtigen.

Heiligenhafen jedenfalls und unsere eigenen Roadshows im Sommer mit der OCEANIS 30.1 und der FIRST 24 haben gezeigt, dass trotz – oder Dank? – Corona die Bootsbranche auf dem Weg ist, sich neu zu erfinden. Aus unserer Sicht sind die Einschränkungen bisher komplett positiv aufgefangen worden und der Wegfall der Messen konnte mehr als kompensiert werden: „Sicher muss man schauen, dass gerade komplette Neueinsteiger oder Anfänger die Messe und die dort ausgestellte Vielfalt über viele Marken hinweg braucht, um einen Überblick zu bekommen“, sagt Lars Reisberg: „Aber der Fakt, dass dann spontan Hanse Yachts unser BENETEAU-Event genutzt hat, um selbst schnell 4 Yachten an den Steg zu legen, ist für uns irgendwie ein Kompliment gewesen. Sicher aber auch ein Zeichen, dass diese „neue Normalität“ und die Art, wie wir ihr begegnen, positiviert und zum Vorteil aller genutzt werden kann.“

In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und darauf, Sie möglichst bald persönlich treffen zu können.

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